Apr 24
Gestrickt: Jecke Socken die zwote!
Nach langer Zeit sind sie endlich fertig geworden – die jecken Socken für Cousine Petra! Die Wolle dafür ist selbstgefärbt, angelehnt an den Tausendschönen Wilden aus dem mein erstes Sockenpaar entstanden ist. Ich hoffe inständig das sie gefallen und auch gut passen! Auf warme Füsse…
Apr 23
Genäht: Kopfkissenbezüge
Ich besitze seit Urzeiten ein IKEA Kopfkissen, das ist inzwischen sicherlich schon gute 20 Jahre alt, wurde ca. 100mal gewaschen und schöner ist es in der Zeit auch nicht geworden. Aber ich hänge dran, es ist das perfekte Kissen um es in den Rücken zu legen und im zu Bett lesen, um meinen Herrn Hasen darauf zu betten oder mein müdes Haupt, es ist mein Trost- und Freukissen. Kurzum, es wird mir wohl noch eine Weile erhalten bleiben.
Die beiden ursprünglich dazu erworbenen Kissenbezüge haben allerdings schon vor längerer Zeit mal die Grätsche gemacht. Die waren so dünn und verwaschen das man die Zeitung hätte durchlesen können, eines hatte mehrere Löcher und in das andere habe ich mal sehr ungeschickt einen Winkel reingerissen. Geplant hatte ich es schon länger, aber nun bin ich endlich an die Umsetzung gekommen – neue Kopfkissenbezüge nähen. Warum nähen und nicht kaufen? Ganz einfach – das Kissen hat eine so exotische Größe das es keine Kissenbezüge dafür zu kaufen gibt.
Im Stoffgeschäft meiner Wahl – dem Siebenblau in der Pappelallee – wurde ich freundlich begrüßt, habe meinen Wunsch nach Kopfkissenkonformem Stoff geäußert und einen Farbwunsch angeben und wurde prompt mit wundernschönen farbigen Stoffen konfrontiert. Orange oder gelb sollte es werden, passend zur Bettwäsche – und jaaaa orange wurde es! Eine Anleitung war zuhause auch schnell gefunden während der frisch versäuberte und gewaschene Stoff auf der Leine vor sich hin trocknete und zwei Tage später waren sie dann auch beide fertig – Kopfkissenbezüge mit Hotelverschluss in strahlendem Orange:
Apr 23
Tipps & Tricks: der Umzugskater!
Vor unserem Umzug, inzwischen sind schon knapp 4 Wochen vergangen, beschäftigte uns natürlich auch irgendwann das ein oder andere kniffligere Thema. Die Preisfrage für den Hauptgewinn lautete: “Wie zieht man in Deutschland von einem Ende zum anderen und transportiert dabei einen 14 Jahre alten Kater unbeschadet?”
Wir sahen zu Beginn noch zwei Möglichkeiten:
a) Kater und Frauchen fliegen von Saarbrücken aus und Chris fährt das Auto alleine nach Berlin
b) Wir fahren alle gemeinsam mit dem Auto nach Berlin
Die Option Kater und Frauchen fliegen fiel recht schnell ins Wasser. Langwierige Lektüre zum Thema fliegende Katze ergab, das diese für einen Fluges nicht sediert werden sollten, da das Fliegen den Kreislauf der Katze noch stärker belastet und Nebenwirkungen kaum abzuschätzen sind. Die fliegende Katze wäre zwar ein Transportquickie gewesen, aber das ohnehin schon etwas schreckhafte und inzwischen auch nicht mehr ganz jugendliche Tier hätte uns einen 1,5stündigen Aufenthalt im Gepäckraum einer Kurzstreckenmaschine nie verziehen. Die Möglichkeit Katze im Passagierraum war nämlich aufgrund eines Überkilos ebenfalls ausgeschieden. Nein das wollten wir dem Katerchen nicht antun!
Also blieb nur die zweite Möglichkeit – hoch auf dem blauen Peugeot reiten wir gemeinsam gen Texas ääääh Berlin. Das Problem dabei: unser Kater fährt nicht gern Auto und ist bisher auch noch nie große Strecken gefahren. Kleinere Strecken (Tierarzt, 5 Minuten Fahrt max.!) wurden stets mit großen Augen, ekstatischem Zittern am ganzen Katzenkörper und extrem lautem Maunzen, das gaaaanz tief aus dem Kater nach oben dringt, begleitet. Zudem hat er immer extrem viel Fell vor Schreck verloren – quasi eine Instantmauser für Katzen. Das war eingedenk einer Fahrt von mindestens 7 Stunden jetzt alles nicht gerade etwas worauf wir uns freuten.
Hier die Problemlösung mady by uns:
- Man besorge sich eine ausreichend große Transportbox
- Für evtl. Notfälle seitens der Katze (Urin, Erbrechen, Kot) stellt man die Transportbox auf eine dünne Abdeckfolie aus dem Baumarkt
- In die Transportbox legt man einige saugfähige Einlagen / Babywindeln / was auch immer dafür taugt. Uns hat eine liebe Krankenschwester saugfähige OP-Unterlagen besorgt. Sollte etwas passieren hält man natürlich auch etwas zum Auswechseln parat und sollte diesbezüglich auch an Mülltüten und auch etwas zum Säubern der Box denken (Zewa).
- Dann sollte man unbedingt beim Tierarzt vorstellig werden. Da unser Kater dort hinreichend bekannt war mußte ich nur das aktuelle Gewicht mitteilen und bekam eine Runde Beruhigungstabletten mit, die ich ihm eine Dreiviertelstunde vor Fahrtantritt mit etwas Butter eingeschoben habe. Zu Fressen sollte er ab dem Abend vorher eigentlich nichts mehr bekommen, da wir aber wußten das unsere Abfahrt gegen 12-13 Uhr liegen würde hat er eine Kleinigkeit gekriegt.
Die Fahrt war dafür komplett problemlos, wir haben ihn auf der Rückbank mit seiner Box angeschnallt, ich habe mich immer mal wieder zu ihm umgedreht und ihn ein bisschen durch das Gitter gekrault und geschaut wie es ihm geht. Er hat keinen Mucks von sich gegeben bis wir in der Wohnung waren und morgens war er wieder topfit und munter! Einlagen etc. hatten wir nicht gebraucht, es ist gar nix passiert, es wurde ihm auch nicht übel. Aber es war schon ein gutes Gefühl zu wissen das man gerüstet ist für alle Fälle. Ich bin sonst echt kein Fan von Medikamenten, aber ich denke für den Kater war das die ruhigste Art umzuziehen, zumindest hat er von uns allen am meisten geschlafen
Apr 20
Gestricktes: Sun & Wind Mütze … und einige Denkwölkchen beim Stricken
Meiner Mama hatte ich zu Weihnachten einen Gutschein für eine selbstgestrickte Mütze geschenkt. Sie fand meine Wurmmütze so schön, da dachte ich mir das sei das passende Geschenk. Das Muster das sie sich urspünglich gewünscht hatte war ein englisches von Elisabeth Zimmerman und offen gesagt so dermaßen schwer, das ich nach einigen Versuchen damit zu beginnen oder zumindest eine Übersetzung anzufertigen, aufgegeben habe.
Auf der Suche nach einer ähnlichen Mütze habe ich in ravelry das Strickmuster Sun & Wind von S. Rasch entdeckt. Mein erstes Strickstück mit einem richtigen Muster – ehrlich da wurds mir etwas bange. Die Mütze hat mir auch ein paar graue Haare mehr eingebracht. Zuerst fand sich im heruntergeladenen Chart ein Fehler, der sich aber nach Rücksprache mit der Designerin beheben ließ. Aber als Anfänger sitzt man dann schon stundenlang davor und fragt sich ob man selbst falsch denkt oder ob da wirklich ein Fehler drin ist, der noch niemandem der anderen Strickerinnen aufgefallen ist… Und das Garn mit dem ich gestrickt hatte war etwas dicker, so das die Mütze mit der angedachten Reihenanzahl eher eine Bedeckung für die Coneheads hätte werden können.
Also habe ich mich todesmutig daran gemacht das einfach meinen Zwecken anzupassen und siehe da, es hat geklappt! Mutti bekam die Mütze zum Glück noch vor unserem Umzug und fand sie nach eigenem Bekunden hübsch. Ich bin ja so stolz so etwas diffiziles hinbekommen zu haben!!!



