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Wenn man mal ein paar Minuten Zeit hat – ein amüsantes Gespräch im Rolling Stone mit Bill Murray und ein weiser Ratschlag, den ich hier einfach mal vorweg nehmen möchte:

Während eines PR-Termins in einem Kino in Toronto wird Murray gefragt: „Wie ist es, Bill Murray zu sein?“ – und er nimmt diese Hyper-Meta-Frage so ernst, dass er das Publikum daraufhin auffordert, sich ins Gedächtnis zu rufen, wie es sich anfühlt, sich seiner selbst bewusst zu sein: „Da ist so ein wundervolles Gefühl des Wohlbefindens, es zirkuliert … das Rückgrat entlang“, beschreibt er es. „Und man spürt etwas, das einen fast zum Lächeln bringt. Wie ist es also, ich zu sein? Fragen Sie sich selbst: ,Wie ist es, ich zu sein?‘ Die einzige Möglichkeit, je zu erfahren, wie es ist, Sie zu sein, ist die, Ihr Bestes zu geben, um so oft wie möglich Sie selbst zu sein, und sich immer wieder klarzumachen: Das ist mein Zuhause.“ Das Publikum applaudiert, Bill Murray lächelt unergründlich, allein in dem vollen Saal – zu Hause.    

 

Peanuts-Philosophie

  

Tage wie dieser,

  

die hat man immer mal wieder. Als kleine Aufmunterung gab es am Wochenende einen neuen Film. Naja zumindest für mich neu, für alle anderen vermutlich schon wieder retro: Guardians of the Galaxy. Abgedreht, lustig, nicht zwingend logisch an manchen Stellen – aber ziemlich gut. Ich freu mich auf Teil zwei!

Nebenbei habe ich weiter eifrig an meiner Thea gestrickt, aber Himmel – da muss noch mehr Muster ran damit sie anständig passt. Nachdem heute wieder Schneeflocken um mich herum gehuscht sind, wird es allerhöchste Zeit das sie fertig wird.

Ansonsten sitzen so langsam die ersten drei bis vier Akkorde auf der Gitarre. Ich versuche mich mal wieder an einem Instrument (seit mehr als 24 Jahren). Mir bluten inzwischen nicht mehr die Finger nach zwei Minuten und ich hoffe einfach, dass es sich nicht so grausam anhört wie einst mein Blockflöten-Gedudel in der Grundschule. Ich fürchte aber es wird noch ein langer Weg, bis da irgendetwas passables an Melodie herauskommt. Wenigstens verkraften es Mann (der hilft wo er kann mit musikalischem Sachverstand) und Kater tapfer ;-)

Und zum Abschluss, ich dachte ich lasse euch mal zwei alte Teaser von vergangenen GWSW-Folgen hier. Falls es mal jemanden ins schöne Berlin verschlägt und noch ein entspannter kulturell und humoristisch hochwertiger Abend in die Planung passt:

 

 

Grandioses Wedding

  

Gutes Wedding schlechtes Wedding – mein regelmäßiger Theaterbesuch der mich inzwischen schon seit einem Jahr begleitet – ist wunderbar ins neue Jahr gestartet. Aktuell läuft die ältere Folge Die Flirtschule als Wunschfolge. Es war wie immer wahnsinnig witzig in “meinem” zweiten Wohnzimmer und ich habe Muskelkater vom vielen Lachen.

Wer es nicht kennt, hier kann man nachlesen um was es ganz grob geht. Für Nicht-Berliner: Eine wunderbare Theater-Sitcom rund um den (Gott sei Dank) immer noch nicht hip gewordenen Berliner Stadtbezirk Wedding  (und hier wird alles hip was nicht bei drei auf dem Baum ist und dann verdammt teuer) und seiner ganz eigenen Bewohner. Dazu kommt dann noch sowie die interessanten Beziehungen zu den Bewohnern der näher angrenzenden Bezirke (Mitte, Friedrichshain, Prenzlauer Berg). Und wenn Berliner eines können, egal ob alteingesessen oder zugezogen, ziemlich eigen sein und so lernt man Berlinnirgends besser kennen als hier.

Ick freu mir jedes Mal einen Keks, weil es einfach so ein wahnsinnig erfrischender Humor ist und die Schauspieler sind schlicht der Wahnsinn.

Könnte ich mir das so gut in Saarbrücken vorstellen, genug Geschichten gäbe es da sicher zu erzählen und witzige Begegnungen zwischen “Nauwieser, Eschberjer, Molschder und Franzose” – na das können wir doch auch, oder?! :-)

Thea vs. tobendes Wetter

  

Nach dem Wetter der letzten Tage reifte die Erkenntnis, dass es dringend eine wärmere und dickere Mütze braucht. Während der S-Bahn-Pendelei und abends vorm TV wird also fleißig an Thea gestrickt:

Thea 2015-01-12

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