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Und nu?

  

Heute diesen interessanten Artikel gelesen, in manchen Punkten muss ich dem Autor auch durchaus Recht geben. Die für mich darin herausgelesene Kernaussage hingegen, dass die Welt eine bessere sein könnte, wenn man denn die neuen Technologien “sinnvoll” einsetzen würde, ist nur eine schöne Vorstellung. Denn wie brachte es ein ZON Kommentar treffend auf den Punkt:

Keiner ist gezwungen all seine Daten bei Facebook etc. abzugeben. Die dauerhafte Optimierung des Alltags via Fitbit etc. muss nicht mitgemacht werden, ebenso nicht, wie der Kauf von Billigfleisch. So ist es. Es muss nicht immer diese Diskussion aufgemacht werden, da ist ein moralisch überlegener Weg, Bio, analoge Lebensweise etc. gegenüber einem industriellen Moloch, der alles unterjochen will. Das führt zu nichts. Es geht darum den Leuten klar zu machen, dass sie in weiten Teilen immer noch selbst bestimmen, was sie von sich preisgeben, oder eben was sie kaufen.

(Kommentar von soisesunddanndochanders)

 

Schön wars mal wieder…

  

Habe heute nach langer Zeit mal wieder die Yogamatte ausgepackt, gleich wieder reingefunden und mich mal sanft durchbewegt. Nach dem leichten Muskelkätzchen (also wirklich nur gemerkt das man etwas getan hat) gestern tat das richtig gut. Ich hab die Matte jetzt mal wieder näher gerückt…

Schön wäre, wenn ich das zukünftig an den sportfreien Abenden wenigstens 15 Minuten schaffe.

Ausgelesenes

  

Nach den vielen Musiker-Biographien und einigen Pratchetts, habe ich letzte diese Woche zwei thematisch ganz andere Büchern ausgelesen.

Relativ lang habe ich Das Amerikanische Hospital von Michael Kleeberg gelesen. Der Anfang fiel mir etwas schwer, ich hatte wirklich Probleme in die ungewöhnliche Erzählweise zu finden. Aber die Geschichte selbst war sehr spannend, weil sie so dicht an den beiden Hauptcharakteren dran ist. Der größte Teil des Romanes handelt nur von zwei Menschen. Einem US-Offizier der traumatisiert aus dem Irak zurückgekehrt ist und sich in dem besagten Hospital für eine psychiatrische Behandlung befindet und einer dreißigjährigen Innenarchitektin, die dort eine InVitro-Behandlung beginnt um endlich ein Kind mit ihrem Mann zu bekommen.

Diese beiden Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, lernen sich in dem Hospital kennen und im Laufe der Jahre entwickelt sich eine Freundschaft. Die beiden helfen sich gegenseitig mehr bei ihrer Entwicklung im Laufe der Zeit, als sie vermutlich selbst ahnen. Ich kann das Buch kaum beschreiben, ich würde sagen: emotional, frei vom üblichen “Mann-trifft-verheiratete-Frau-Wirrungen-Schema”, einfach menschlich. Die Story selbst ist im Grundsatz so einfach, das sie durchaus jedem passieren könnte, auch wenn das Setting des traumatisierten Kriegsheimkehrers und der kinderlosen Innenarchitektin ungewöhnlich ist; ich bin fest davon überzeugt dass man durch seine eigenen Handlungen und Äußerungen im täglichen Leben viele Menschen beeinflusst.

 

Das zweite Buch war eine typische “muss mal wieder sein” Auswahl. Sicherlich dutzende Male gelesen seitdem ich es habe (ca. 15 Jahre) und immer wieder heißgeliebt, von Eric Malpass: Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung. Leider habe ich noch nie die Verfilmung gesehen, aber irgendwie kommen die selten ans Buch ran. Irgendwie ist das auch ein sehr menschliches Buch, von wahnsinnig lustig bis zutiefst traurig und ganz optimistisch. Und alles aus der Sicht des kleinen Gaylord und seiner etwas chaotischen Familie. Lesenswert! Übrigens auch schön, vom gleichen Schriftsteller und natürlich auch wieder mit Gaylord und seiner Familie Fortinbras ist entwischt.

Aktuell liegt Endgame auf dem Nachttisch. Das Buch gehört zu einer multimedialen Reihe und ist mit dem Rätsel um einen Goldschatz verknüpft. Ich lese allerdings erstmal die Story, mal gucken ob ich dann Lust darauf bekomme zu rätseln. Es wird auch einen Film und ein Augmented-Reality-Spiel dazu geben.

Bastelstunde

  

Ich weiß, kitschiger könnte es nicht sein – aber ich habe mir Modelliermasse gekauft und wollte ausprobieren was man damit so machen kann :-)

Nach einer Stunde wurde aus einer Idee…

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ein Delfin

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Ich habe es ja schon oft genug erwähnt, Berlin ist kalt, sehr kalt, auf jeden Fall zu kalt für mich.

Aus dem Grund habe ich mir vorgenommen, mir endlich einmal anständig sitzende Kniestrümpfe zu stricken. Ich bin ja jetzt nicht so die Sockenstrickerin vom Herrn, Kniestrümpfe sind ja doch noch ein Stück länger. Zudem habe ich nicht unbedingt Waden nach Gardemaß ;-) Also stricke ich einfach frei Schnauze und notiere eifrig bei ravelry. Mal schauen wie es läuft…

Die Wolle dafür habe ich mir letzten Herbst gefärbt, zwei ursprünglich wollweiße Knäuel fest verzwirnte Sockenwolle (Merino Superwash Nylongarn 17-4) mit je 100gr / 425m vom Wollschaf:

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