Quesadilla

Gegessen: The californian way of a burrito life – Dolores!

Es war vor unserem ersten Besuch hier, als ich im großen weiten Web recherchierte, wo man gut & günstig Essen gehen kann in Berlin. Eine der Adressen war das Dolores, nahe dem Alexanderplatz. Als wir dann damals wirklich hungrig wie die Wölfe nahe dem Alex waren lag es nahe, diesen Tipp (mal wieder von der Berliner Fresse *g*) auszutesten.

Das Konzept ist schnell erklärt: es gibt Salate, Burritos, Burrito Bowls und Quesadillas. Bei den Burritos gibt es einige Express-Variationen, die man direkt so bestellen kann ohne viel Grübeln. Man hat aber auch die Möglichkeit sich seinen Burrito oder die Quesadilla so zusammenzustellen, wie man es selbst am liebsten mag. Die Karte am Tresen ist farblich aufbereitet und zeigt an, was man für welches Gericht wählen kann. Simple but clever! Zu den Hauptgerichten kann man noch eine Portion selbstgemachter Corn Chips mit Dip nach Wunsch wählen und es gibt jeden Tag eine Tagessuppe. Nach der Speisenauswahl wird bezahlt, man kriegt einen Bon mit einer Wartenummer und wenn diese aufleuchtet macht sich dann auf den Weg zur Essensausgabe, wo man seinen Teller abholt. Klappt super und geht in der Regel auch bei großem Andrang flotti, wir haben selten sehr lange warten müssen.

An Füllungen ist übrigens für jeden was dabei, vom Fleischfreund bis hin zum Veganer wird hier jeder glücklich. So bekommt man für verhältnismässig günstiges Geld eine richtig anständige Portion frisches und gutes Essen, einziger Wermutstropfen: häufig ist der Laden knallevoll (Schwerpunkt sind hippe Touris aus US) und man bekommt nur mit Mühe einen Sitzplatz. Die Tische sind aufgrund des sehr hohen Durchgangsverkehrs auch nicht unbedingt klinisch rein, dafür haben die sinnigen Malereien und Sprüche auf der Toilette einen gewissen Unterhaltungswert ;-)

Elas Lecker-Schmecker-Tipp für Veganer: Dolores Vegan (Burrito mit Lime Tofu gefüllt und ohne Sour Cream).

Christians Tipp (wieder mal schön scharf): Burrito mit Habanero Salsa, Lime Rice, Black Beans, Sour Creme und Adobo Beef.

Es gibt übrigens inzwischen auch ein zweites Dolores in Berlin nahe dem Ku’damm. Deutlich größer, Mittags aber auch knackevoll. Mahlzeit!

bahnhof_pankow

Berlin – 1 Jahr danach

Vor einem Jahr verschlug es uns nach Berlin, genau genommen mich und den Kater. Der Mann war ja schon ein paar Monate vorher jobbedingt hier angekommen. Aber nach mehr als 35 Jahren Saarland kam am 28. März 2012 ein großer Schritt für uns drei, der gemeinsame Umzug nach Berlin, ein neues Leben in einer neuen Stadt anfangen, mit neuen Menschen und ohne Familie in greifbarer Nähe. Nun nach einem Jahr ein Resümee…

Unterschiede…ja hier ist vieles anders, mal überlegen:

  • Doppelweckchen heißen (sofern es sie überhaupt gibt) Doppelschrippen und Berliner sind Pfannkuchen (nur echt mit Pflaumenmus)
  • Das regionale Nationalgetränk ist ein Alsterwasser (mit Sprite!)
  • Was hier als “ostdeutsches Jägerschnitzel” durchgeht, möchten “Westdeutsche Jägerschnitzelfreunde” gar nicht wissen, Chris kann das bezeugen! Die Currywurst ist heilig, Falafel und Kebab sind billig und trotzdem richtig gut.
  • Der Wind ist eisig und das Wetter insgesamt viel kälter und anders *bibber*
  • Gute Straßenbauunternehmen könnten hier richtig reich werden (wenn die Stadt das Geld dafür hätte)
  • Man ist nach einer Stunde mit den Öffis quer durch die Stadt immer noch in Berlin, wenn man aber mal über die Stadtgrenzen hinauskommt ist da….nix!
  • Es darf einfach jeder sein wie er mag (es interessiert einfach niemanden ob man aus der Reihe tanzt)…
  • Gerade in Geschäften: erstmal eine verbale Breitseite, nett sein kann man immer noch
  • Berliner Schnauze ist keine Erfindung, die gibts wirklich! Einfach mal hier Taxi fahren oder in den Späti gehen. Nach der verbalen Breitseite glänzt der Berliner mit einer interessanten Kommunikation (“Neeeee wir verkoofen nur Kuchen ohne Kalorien, da müssense keene Angst hamm um de Fijur”.)
  • Womit wir bei Spätis wären – kleine Geschäfte im Kiez die nahezu dauergeöffnet sind (Nachts & Sonntags) und auch nahezu alles verkaufen (obwohl sie eigentlich nur gewisse Dinge verkaufen dürften). Retter in der Not wenn Sonntags der Rotwein für die Sosse fehlt oder das Bier ausgegangen ist wenn Besuch da ist.
  • Öffnungszeiten! Hier hat selbst das Kaisers in Pankow Samstags bis 23:00 Uhr geöffnet und wir sind jetzt nicht gerade in der besten Citylage.
  • Freizeitangebot: unschlagbar… Museen, Restaurants, Kunst, Kultur, Konzerte, Feste, Geschäfte, Parks, Wald, Wiese – es gibt einfach alles. Heute ins Technikmuseum oder lieber doch in die Nationalgalerie, danach nordchiinesische frische Nudeln oder doch lieber erst frische spanische Tapas und danach ein Eis aus der Manufaktur mit Bio-Zutaten? Lieber ins Designer-Wollgeschäft mit Luxusgarn oder in den Kiez-Wollladen in dem man Freundinnen trifft, sich auch hinsetzt zum Stricken und Kaffee/Kekse bekommt? Ein Eishockeyspiel auf Erstliganiveau oder lieber Handball, Basketball, Snooker German Masters, 24h Rennen im Tempodrom oder die Deutschen Schwimm-Meisterschaften?
  • Fahrpläne sind, gerade im Winter, häufig eher Richtlinien denn fixe Vorgaben
  • Der Berliner ist extremst gelassen und erfinderisch. Hier bringt nur wenige etwas aus der Ruhe und wenn mal jemand echt ungehalten wird gehts entweder um Fussball (Hertha BSC, 1. FC Union Berlin und so) oder die S-Bahn. Sowas wie Fehlplanungen beim Flughafenbau belustigen eher und fördern den Galgenhumor.

Wir haben uns schnell gut eingelebt, das einzige was halt fehlt ist die Familie und die lieben Freunde die wir zurückgelassen haben. Einige melden sich weiterhin sehr beständig, von anderen habe ich seit letztem März nichts mehr gehört. Aber so ist das Leben halt mal – die Welt dreht sich weiter und wo sich die eine Tür schließt, geht eine andere wieder auf.

selig

Gegessen: Selig sind die Nudelfreunde!

Irgendwann stolperte Chris im Internet neben der Berliner Fresse über einen anderen Blog zur leckersten Landeshauptstadt, Nimmersatt mit dem Schwerpunkt “vegetarisches Berlin”. Da er der beste Mann von allen ist, hat er da mal etwas herumgestöbert und irgendwann begeistert vorgeschlagen hand- und hausgemachte chinesische Nudeln ins Selig essen zu gehen. Da die Kantstrasse von Pankow aus nicht gerade ums Eck ist hat es etwas gedauert, aber irgendwann letzten Herbst sind wir dann tatsächlich mal dort gelandet.

Da standen Dinge auf der Speisekarte die ich so noch nie gesehen hatte, das las sich alles sehr exotisch, aber doch simpel und war thematisch weit fernab jeder süß-sauren Ente oder klassischer Frühlingsrollen angesiedelt. Die vegetarische Auswahl war auch nicht klein, also mal durchprobieren. Neugierig ließ ich mich nach einer extrem leckeren wärmenden Suppe auf einen vegetarischen Heißtopf mit den vielgerühmten selbstgemachten Nudeln ein und Christian ließ sich das feurig-scharfe “Mädchen aus Szechuan”, selbstredend auch mit Nudeln, schmecken. Als das Essen kam waren wir beide kurz überrascht, mein Feuertopf war glühend heiß, aber die Nudeln eher kalt und bei Christian war die Sosse über den Nudeln, aber auch beides eher nur lauwarm. Ungewohnt, muss aber so! Die Zutaten sind immer sehr frisch, wenn scharf dran steht ist auch scharf drin (ist ja nicht gerade die Regel) und geschmacklich bisher immer extrem lecker.

Elas Empfehlungen:

  • Vorspeise: Sauerscharfe Suppe mit Gemüse und Glasnudeln, die vegetarischen gedämpften Teigtaschen
  • Hauptgericht: Dorf (versch. Gemüse mit Nudeln), Heißtopf vegetarisch mit Nudeln
  • Nachspeise: die sauleckeren gedämpften Kokosbällchen *yummie*

Christians Empfehlungen (meine Meinung zum Selig: Lecker!):

  • Vorspeise: Alle gedämpften Teigtaschen
  • Hauptgericht: Mädchen aus Szechuan (kalte Nudeln mit schön scharfer Sosse und Rindfleisch)
  • Dessert: Gebackene Bananen mit Eis & Honig

Seit unserem ersten Besuch waren wir mittlerweile schon häufiger dort, mal mit Muttibesuch, mal zum samstäglichen Mittagessen, mal Abends nach einem langen Tag. Und immer war die Bedienung freundlich, der Tee schön heiß, das Essen genial und wir sind vollgefuttert und glücklich wieder heimwärts gefahren. Egal was ihr dort esst: probiert die Nudeln!

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen – Selig – hier ist der Name Programm :)

 

Herzstulpen

Gestricktes: 2012 – der erste Teil

Ein Blick in meinen Blog hat mir die schockierende Erkenntnis gebracht, dass mein letzter Blogpost zum Thema Handarbeiten schon fast über ein Jahr alt ist! Dabei war ich soo strickfleissig und genäht hab ich zwischendrin auch das ein oder andere.

Fangen wir mal letztes Jahr an….da ging es erstmal sehr Accessoirelastig weiter.

Dem besten Mann von allen habe ich ein Paar Kuschelsocken aus selbstgefärbter Wolle gestrickt. Das war insofern eine echte Herausforderung, dass ich mit verschiedenen Maschenanschlägen experimentieren musste, aufgrund des hohen Spanns an des Männes Füssen.

Rippies-1

Und weil mir nach selbstgestrickten Socken war habe ich mir auch noch ein Paar gestrickt, diesmal die Zora von Regina Satta:

Zora-1

Aus einem Tausendschön-Rest (wer erinnert sich an meinen Hitchhiker?) musste noch Mütze werden, sozusagen als “Ensemble”. Heraus kam ein flink gestrickter Mushroom Hat:

Hitchhiker und Mushroom Hat-1

Nach Socken und Mütze brauchte es mal wieder ein Tuch, immerhin kam langsam schon der Spätsommer in Sicht. Vor langer Zeit hatte ich das Muster für die Lintilla geschenkt bekommen, einen Strang selbstgefärbte Merino hatte ich auch…dabei ist das hier heraus gekommen:

Lintilla2

Nach einem Mützchen für einen kleinen Mann, dessen Mama gefragt hatte ob ich ihn “behüten” kann, ging es dann weiter. Ich habe bei einem Handschuh/Stulpen-Swap mitgemacht und durfte eine liebe Strickerin beschenken, die einen grau-silbrigen Nuvem ihr Eigen nennen darf. Passend dazu habe ich ihr ein Paar wunderbare Mittens gestrickt. Das Muster und die Wolle, um mir die Stulpen selbst auch nochmal zu stricken, liegt noch hier: Supersüß und supereinfach, man beachte auch die Katze die sich kaum von den tollen Mittens lösen konnte…

Herzstulpen

Das war jetzt erstmal der erste Teil meiner restlichen Projekte aus 2012. Teil 2 folgt die nächsten Tage!

Fräulein Burger

Gegessen: Berliner Burgerträume

Es gibt in Berlin eine veritable Auswahl an exzellenten Burgerrestaurants, die mit Burger King oder MacDonalds so gar nichts gemein haben. Um dem geneigten Freund der uramerikanisch belegten Brötchen einen kleinen Überblick zu verschaffen, hier unsere persönliche Best-of-Burger-Liste:

Burgermeister

Den Burgermeister habe ich dank meiner Kollegen vor etwa einem halben Jahr kennengelernt. Der kultige Laden ist direkt unter den Gleisen der U-Bahn Station “Schlesisches Tor” zu finden und war vor langer Zeit einmal ein Toillettenhäuschen. Im Winter sind Plexiglasstellwände und Heizpilze aufgebaut um seinen Burger gleich vor Ort genießen zu können. Das Ganze ist direkt an einer Kreuzung, wer sich unbedingt zum Futtern eines Burgers hinsetzen möchte und ein lauschiges Ambiente erwartet, ist hier falsch. Dafür gibt es allerdings zum Ausgleich ein sehr authentisches Berliner Kreuzberger Straßenflair.
Der Burgermeister bietet Burger à la Carte, dazu gibt es leckere Pommes die auf Wunsch mit Käse und Jalapenos überbacken werden. Hier möchte ich ganz besonders den “Chili Cheeseburger” empfehlen, für mich bisher der Beste seiner Art in Berlin. Auch der “Meister aller Klassen” soll dem allgemeinen Vernehmen nach verdammt lecker sein.

  • Buns sind vermutlich “Standardbuns”. Kurz knusprig angeröstet und gut.
  • Burger sind frisch und selbstgemacht. Kollegen hatten schonmal Pech und die Paddies waren alle. Gebraten wird alles auf einer großen Grillplatte.
  • Pommes sind kross und lecker und vor allem in den überbackenen Varianten extrem sättigend und kalorienlastig.
  • Saucen: Ketchup scheint selbstgemacht zu sein, der Rest eher nicht.

Wertung

  • Atmosphäre: 3 von 5 (Zum Burgeressen OK. Witzige Location aber laut und umgebungbsbedingt etwas “dirty”. Küche ist hygienisch vollkommen in Ordnung, aber an einer typischen Berliner Straße ist es naturgemäß halt mal nicht steril. )
  • Christians Burgermeisterwertung : 4 von 5 Punkten.
  • Keine Ela-Wertung, weil noch nicht getestet.

Burgeramt

Mitten im hippen Simon-Dach-Kiez in Friedrichshain, direkt am Boxhagener Platz, befindet sich das Burgeramt. Diesen Laden wollten wir schon eine ganze Weile besuchen. Das erste mal waren wir wohl im Juni 2012 dort. Das “alte” Burgeramt ist unverändert eine kleine Bude mit wenigen Sitzen – schnell rein, Burger mitnehmen und futtern. Zwei Häuser weiter gibts das dann auch als kleines Burgerrestaurant mit reichlich kleinen und großen Tischen. Die urige Burgerbude ist gut besucht und wenn man Pech hat, muss man auch mal ein Weilchen warten, bis ein kleiner Tisch frei wird. Wenn man Glück hat geht es “normal flott” und bekommt in 15 Minuten einen sehr amtlichen Burger. Wenn man Pech hat und der “Sachbearbeiter” gerade Stress hat, kann es leider auch schon mal bis zu 60 Minuten dauern bis man endlich seinen Burger genießen darf. Beim Burgeramt gibts Burger à la Carte, die auch getunt werden dürfen.

  • Buns, hier gibt es beides, Standard Buns, als auch Buns die extra für das Burgeramt gebacken werden.
  • Paddies sind selbstgemacht und werden gegrillt. Wenn man den richtigen Tisch erwischt darf man den Burgerbratern zuschauen und die Flammen bewundern.
  • Veggiepaddies sind selbstgemacht und werden gebraten. Alternativ gibt es auch Halloumi Burger.
  • Pommes sind TK Ware, aber gut fritiert.
  • Saucen sind nicht selbstgemacht, am Tisch steht Ketchup, Majo und Tabasco soviel man mag.
  • Zum Menu gibts “Coleslaw” mit Cashewkernen und Rosinen.

Wertung

  • Atmosphäre : 3,5 von 5 (Witziger Style mit Postern an der Decke. Die Videoprojektionen sind teilweise sehr seltsam und die Musik ist oft nen Ticken zu laut.)
  • Christians Wertungen fürs Burgeramt, wenns flott geht : 4 Punkte von 5 Punkte, nach einer Stunde warten : 2,5 von 5 Punkten.
  • Ela’s vegetarische Wertung: 4,5 von 5 Punkten

Fräulein Burger

Vor kurzem waren wir das erste mal bei “Fräulein Burger” in Mitte. Direkt am Kopps Platz 1 befindet sich seit Dezember 2012 das neue Burgerrestaurant. Irgendwie ein “typische” Berliner Laden, der sowohl Sitzfläche im Keller als auch in der Halbparterre bietet. Die beiden Mädels hinter dem Tresen hatten beide geknotete Kopftücher im 50′s Design, der Koch hatte eine normale Montur an. Der Laden an sich war nicht überfüllt, aber gut besucht. Hier gibt es alles in Bioqualität. Beim Preis macht sich das zwar etwas bemerkbar, aber es ist leider immer ein paar Cent teurer, frische Ware in Bioqualität zu verarbeiten.

  • Die Paddies waren aus Biofleisch selbstgemacht und nicht tiefgefroren. Die einzige Burgerbude in der ich bisher gefragt wurde ob ich meinen Burger “medium” oder “durch” möchte. Tolle Sache :-)
  • Die Veggiepaddies sind auch selbstgemacht. Laut Ela waren sie absolut delikat und gebraten. Die Konsistenz zu Hackburgern muss der Erinnerung meiner Frau verdammt ähnlich gewesen sein, da sie erst zweimal schauen musste, ob sie auch wirkich den Gemüseburger hatte.
  • Die Buns sind extra für Fräulein Burger gebacken. Es gibt Weizenbuns oder Dinkelbuns zur Auswahl (mit viel Sesam, lecker!).
  • Pommes, hier gibt es “belgische Pommes” mit dünner Haut, was das ganze etwas “herzhafter” gemacht hat.
  • Saucen: Ketchup und Mayo waren ganz sicher selbst gemacht und verdammt lecker.

Wertung

  • Atmosphäre : 4 von 5 (Interieur hübsch, neu und sauber. Der Style ist konsequent durchgezogen, die Stühle und Sitzbänke können noch gerne etwas bequemer gepolstert sein.
  • Christians Wertung des Fräulein Burgers : 4 von 5 Punkten. (Eine Aufwertung wird evtl das nächste Mal folgen. Durch meine Erkältung fand ich vermutlich den Burger an sich etwas “fade” bzw. hätten die sehr leckeren Saucen gerne einen Tick intensiver gewürzt sein dürfen.)
  • Elas Wertung des Fräulein Vege Burgers : 5 von 5 Punkten

Marienburger

Den Marienburger haben wir in etwa zur gleichen Zeit wie das Burgeramt kennengelernt. Hier handelt es sich um einen kleinen Laden mit ca 10 Sitzplätzen im Inneren. Im Sommer gibts auch draussen ca. drei Biergarnituren mit Sitzbänken. Im Marienburger waren die Saucen sehr lecker und bis auf die Mayo selbstgemacht. Es macht Spaß wenn man bestellt hat durch die Eingangstür oder dem “Schaufenster” dem Treiben in diesem Teil der Marienburger Straße zuzuschauen. Hier gibt es Burger à la Carte die auch getweakt werden können.

  • Die Buns sind nicht selbstgebacken und hätten gern etwas stärker getoastet sein dürfen.
  • Die Fleischpaddies sollen selbstgemacht sein und waren für mich bisher immer “perfekt” gegrillt. Saftig durchgebraten und nicht trocken. Omnomnom.
  • Die Gemüsepaddies waren nicht selbstgemacht und fritiert.
  • Die Frittern waren gut, Ketchup und Mayo gibts am Platz.

Wertung

  • Atmosphäre : 3 von 5 (Zum Burgeressen OK. Nichts wo man länger bleiben mag als es braucht, um den Burger zu futtern, da extrem eng und einfach keine wirklich bequeme Sitzmöglichkeit)
  • Christians Wertung des Marienburgers : 4 von 5 Punkten
  • Elas Wertung des vegetarischen Gemüse Marienburgers : 4 von 5 Punkten

Burger Dream

Als ich vor etwas mehr als einem Jahr in Berlin ankam, war dies der erste Burgerladen mit dem ich zu tun hatte. Der Burger Dream in der Danziger Straße am Prenzlauer Berg wurde gern von mir und Kollegen in der Mittagspause heimgesucht. Das Motto des Ladens “Iss ihn so wie er Dir schmeckt” ist Programm. Ich vergleiche den Laden gern mit dem Konzept der “Subways” Ladenkette. Es gibt ein Grundgerüst, und kann sich aus verschiedenen Burgersaucen und anderen Zutaten (Jalapenos, Rucola) seinen eigenen “Dream Burger” zusammenstellen.

  • Normal- und Neuland-Fleischpaddies sind tiefgefroren und sollen selbstgemacht sein. Gebraten wird von oben und unten gleichzeitig auf Metalplatten.
  • Gemüsepaddies sind defintiv nicht selbstgemacht und werden frittiert.
  • Die Pommes sind immer gut und auf den Punkt. Zu den Pommes gibts Ketchup und Mayo. Fünf verschiedene Sorten Pommes zur Auswahl.
  • Saucen: große Auswahl, aber nichts selbstgemachtes.

Wertung

  • Atmosphäre : 3,5 von 5 (Konzept ist angelehnt an ein American Diner, aber wurde nicht konsequent durchgezogen. Dafür gibts bequeme Sitzmöglichkeiten.)
  • Christians Wertung für den DreamBurger : 3,5 von 5 Punkten
  • Elas Wertung für den Veggie DreamBurger : 3 von 5 Punkten
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